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Mein Angebot richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Innerhalb der neu eingeführten Sprechstunde mache ich mir ein erstes Bild und beurteile, ob eine Psychotherapie nötig und sinnvoll ist. Manchmal helfen auch andere Dinge (Beratung, Entspannung, etc.) schon weiter. Sollte dies nicht der Fall sein, stelle ich eine erste Verdachtsdiagnose und befürworte entweder eine zeitnahe Akutbehandlung von 12 Sitzungen oder führe innerhalb der probatorischen Sitzungen weitere ausführlichere Diagnostik durch. Dann plane ich mit Ihnen /Euch gemeinsam den Behandlungsprozess. Für die Verhaltenstherapie werden von den gesetzlichen Krankenversicherungen eingangs entweder 12 Stunden Kurzzeittherapie (bei Kindern und Jugendlichen plus 3 Stunden für die Bezugspersonen) bzw. 60 Stunden Langzeittherapie (plus 15 Stunden für die Bezugspersonen) genehmigt. Danach kann bei Bedarf ein Verlängerungsantrag gestellt werden. Für Privatversicherte empfiehlt sich ein Blick in die Tarifbedingungen, da die Versicherer hier teils recht unterschiedliche Stundenkontingente (häufig pro Kalenderjahr) vorsehen. Die Beihilfestellen sehen im Erstantrag, der in jedem Fall einen umfangreichen Erstbericht erfordert, 60 Stunden (plus 15 Stunden für die Bezugspersonen) vor. Auch hier können bei Bedarf Verlängerungsanträge gestellt werden. Die privaten Zusatzversicherungen richten sich dann in der Regel nach dem Beihilfebescheid.

Die genehmigten 50-minütigen Sitzungen finden wöchentlich bis 14-tägig statt.

Dipl.-Psych. Rita Nowatius

Erziehungs- und Familienberatung ist keine kassenärztliche Leistung und kann dementsprechend hinsichtlich der Kosten nicht übernommen werden. Bei Bedarf bitte die öffentlichen Beratungsstellen kontaktieren. Hier finden sich oft zeitnah geeignete Angebote. Im Rahmen der verhaltenstherapeutischen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie finden wohl – wie oben erwähnt – auch Stunden mit den Bezugspersonen statt, diese können eine indizierte Familientherapie ( systemische Psychotherapie) jedoch nicht ersetzen.

Meine Arbeit ist geprägt durch die kognitive Verhaltenstherapie. In die Behandlung von Kindern und Jugendlichen und in die Schmerztherapie fließen auch häufig hypnotherapeutische Elemente ein.

Generell arbeite ich konflikt- und lösungsorientiert. Zu Beginn der Behandlung steht die Wissensvermittlung über das Störungsbild. Ziel dabei ist, den Patienten zum Experten seiner eigenen Störung zu machen, seine grundsätzlich bestehenden Ressourcen zu aktivieren und damit „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu leisten. Der Behandlungsplan wird dabei auf jeden Patienten mit seiner individuellen Lebens -und Lerngeschichte zugeschnitten und es wird strikt und strukturiert an den gemeinsam erarbeiteten Zielen gearbeitet, die im weiteren Behandlungsprozess überprüft und ggf. auch angepasst bzw. verändert werden. In der kognitiven Verhaltenstherapie geht es darum, in kleinen Schritten Verhaltensgewohnheiten und vor allem hinderliche und blockierende Denkmuster (z.B. Einstellungen, persönliche Normen etc.) zu verändern. Das Tempo bestimmt der Patient dabei selbst. Hier bietet die individuelle Psyche einen guten Schutz, denn Themen werden automatisch erst dann angesprochen, wenn der Rahmen stimmt, der Pat. sich sicher und geschützt in der therapeutischen Arbeitsbeziehung fühlt.

Vor dem Hintergrund meiner mich prägenden kognitiv-humanistischen Orientierung ist es für mich selbstverständlich, dass die therapeutische Beziehung zum Patienten im gesamten Verlauf der Therapie von einem hohen Maß an unbedingter Wertschätzung, Einfühlungsvermögen (Empathie) und Authentizität/Echtheit (Kongruenz) geprägt ist.

Ich arbeite mit Patienten folgender Störungsbilder:

  • Depressionen
  • Angststörungen
  • Zwangsstörungen
  • Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen
  • Somatoforme Störungen
  • nichtorganische Schlafstörungen
  • nichtorganische sexuelle Funktionsstörungen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Hyperkinetische Störungen (HKS, AD(H)S)
  • Störungen des Sozialverhaltens und der Emotionen
  • Emotionale Störungen des Kindesalters (z.B. bei Trennungsangst/­Geschwisterrivalität)
  • Ticstörungen
  • Enuresis/Enkopresis

Schwerpunkte

Mein persönliches Engagement fließt besonders in die therapeutische Arbeit mit :

  • Kindern und Jugendlichen, die unter Spannungskopfschmerzen/­Migräne
  • Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die unter AD(H)S bei Hochbegabung
  • Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die unter Ängsten oder extremer Schüchternheit (sozialer Phobie) leiden

Die zur Diagnostik erforderlichen klinischen Interviews, Fragebögen, projektiven Verfahren sowie Leistungs- und Intelligenzdiagnostik führe ich bei allen Patienten und Störungsbildern grundsätzlich persönlich durch, um mir durch die Verhaltensbeobachtung ein besseres klinisches Gesamtbild zu machen.

Das therapeutische Vorgehen richtet sich nach der Diagnose und dem Anliegen des Patienten, gründet sich aber immer auf die bestehenden Leitlinien zur Durchführung von Psychotherapie.